Rückblick: Team Blue / Tag 9

Eisriesen und Gänsehaut-Feeling.

 

Für Team Blue stand der letzte Segel-Tag auf dem Programm. Erstes Ziel: der atemberaubende Italien-Gletscher (Auswanderer hatten den Gletschern im Beagle Kanal die Namen ihrer europäischen Heimatländer gegeben, Anm. d. Red.). Vor der gewaltigen Eis- und Naturkulisse hieß es dann für einige Abenteurer sogar: Ab ins Wasser! Das Ergebnis der kühlen Erfrischung waren spektakuläre Foto- und Film-Aufnahmen sowie unvergessliche Erinnerungen. Anschließend ging es weiter durch die majestätische „Allee der Gletscher“ und vorbei an einer „wilden“ Seelöwenkolonie Richtung Osten. Nach ca. 45 Seemeilen erreichten die „Saoirse“ und die „Northanger“ ihr Tagesziel: die Bucht Yendegaia. Hier gab es einige Stunden später das freudige Wiedersehen mit Team Green.

Hier einige Eindrücke der Teilnehmer:

 

„Heute hatten wir unsere letzte Segeltour. Sie führte uns am Italien-Gletscher vorbei. Da das Wetter diesig war und die Wolken sehr tief hingen, war der Anblick sehr mystisch. Drei von uns durften ins Wasser und auf Gletscherteilen für Fotoaufnahmen posieren. Tolle Stimmung! Am Abend trafen wir auf die grünen Teilnehmer. Ich ziehe echt meinen Hut vor deren Leistung! Respekt habe ich auch vor unserer gemeinsamen Aufgabe am morgigen Tag. Geplant sind 25 km mit dem Kajak und anschließend 55 km mit dem Rad. Das wird eine Herausforderung!!!“

 

„Verlassen diesen traumhaften Ort und befahren den Beagle Kanal weiter in Richtung Italien-Gletscher. Es entstehen teilweise spektakuläre Aufnahmen von der Saoirse und dem Gletscher im Hintergrund. Nach getaner Arbeit geht es nun in Richtung Treffpunkt mit der grünen Route. Muss relativ überstürzt die Saoirse verlassen und auf der Northanger anheuern, da die Personenzahl bzgl. Rettungsmittel usw. von der Skipperin Kerry peinlich genau eingehalten wird. Naja! Passieren bei der Rückreise eine Seelöwenkolonie in gehörigem Abstand, da die Skipperin vermutlich panische Angst vor diesen Tieren hat. Schade, eine so einmalige Gelegenheit, diese Tiere aus nächster Nähe sehen zu können haben wir damit verpasst. Die Jungs und Mädels auf der Saoirse haben mehr Glück, gehen bis auf 20 m ran und es passiert: gar nichts! ;) Warten ca. 4 Stunden auf die Mitglieder der grünen Route, großes Spektakel beim Wiedersehen. Die sind echt fertig! Es erfolgte ein sofortiger Lebensmitteltransfer vom Schiff an Land um die ersten Hunger-Gelüste von Team Green stillen zu können. Habe größten Respekt vor der erbrachten Leistung und bin froh zum blauen Team zu gehören ;-) .“

 

„Ankunft in Bahia Yendegaia. Hier treffen wir auf Team Green. Auf dem Weg dorthin nehmen wir noch einen weiteren Gletscher mit und haben foto- und kameratechnisch noch einiges zu tun. Auf die Bilder von Moritz und Wolfgang freue ich mich sehr. Die werden bestimmt der Hammer :-D . Am Abend verspürte ich das erste Mal eine sentimentale Stimmung, denn bald ist die Expedition schon wieder rum. Gefühlt kennt man sich schon eine halbe Ewigkeit! Wahnsinn, wie solche Erlebnisse und Aufgaben in kurzer Zeit einen so dermaßen zusammenschweißen! Nach dem Lagerfeuer: die letzte Nacht in der Koje. Das Team Green hat echt eine harte Tour hinter sich und war völlig ausgehungert. Respekt vor deren Leistung!“

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